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Geschichten aus Familien und weiteren gesellschaftlichen Bezügen treten zuweilen in Form von körperlichen Symptomen wieder zutage.

Diese nehmen oftmals viel Raum im alltäglichen Leben der Menschen ein. Wer unter ihnen leidet, organisiert seinen Tagesablauf, sein Berufsleben, ja manchmal seine gesamte Lebensplanung rund um sie. Angehörige wiederum müssen ihre Rollen und Aufgaben neu definieren, um den Anforderungen gerecht zu werden.

Die Medizin hat für viele dieser Symptome Behandlungsmethoden und Medikamente gefunden, die für eine Zeit Linderung verschaffen, aber sie nicht notwendigerweise heilen.

Raquel Schlosser begleitet in ihrem Workshop die TeilnehmerInnen zu einem vertieften Verständnis und zur Integration des Geschehenen. Ihre Erkenntnisse aus der Transgenerationalen Psychologie setzt sie in den von ihr entwickelten Transgenerationalen Gesundheits-Aufstellungen um.

Aus dieser Perspektive werden viele chronische körperliche Schmerzen als ein Schrei der Seele aufgefasst, der vielfach widerhallt und übersetzt werden will. Wenn wir sie aus der Perspektive der Transgenerationalen Psychologie betrachten, verstehen wir sie als Sprache jenseits der Worte.

In der Arbeit mit Transgenerationalen Gesundheits-Aufstellungen besteht die Kunst darin, diese Sprache zu entziffern und jene Metaphern im Symptom zu entdecken, die eine oder viele Geschichten erzählen.

„In den schwierigsten Fällen, mit denen ich bisher gearbeitet habe, stand der Schmerz im Körper immer in Zusammenhang mit den langfristigen Folgen von politischer oder sozialer Gewalt, die sich direkt auf die Gesundheit auswirkten.“, berichtet Raquel Schlosser aus ihrer langjährigen Erfahrung.

 

Themen der Teilnehmenden können sein:

  • Fibromyalgie
  • Migräne
  • Wiederkehrende Hautprobleme
  • Unerklärliche körperliche Schmerzen
  • Störungen des Verdauungsapparates
  • Essstörungen
  • Fettleibigkeit
  • Allergien
  • u. v. m. 

Die Teilnehmenden können dadurch:

  • auf chronische Symptome auf eine neue Art und Weise eingehen.
  • verschiedene im Körper abgespeicherte Erinnerungen aufarbeiten.
  • ein tiefes Verständnis für die Geschichte(n), die der Körper zeigt, entwickeln.
  • neue Einsichten gewinnen, die sich unterstützend auf medizinische Behandlungen auswirken.
  • die Dynamiken von transgenerationalen Traumata in Verbindung mit sozialer Gewalt verstehen.
  • die Auswirkungen zukünftiger Konflikte auf den Körper mindern.
  • einen kreativen Raum für den Dialog mit dem Körper schaffen.
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